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Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie und Klinische Toxikologie
Prof. Dr. med. Martin F. Fromm


Forschungsschwerpunkte

Selbst bei bestimmungsgemäßer Verwendung von Arzneimitteln beobachtet man bei einem Teil der Patienten überhaupt keinen erwünschten Therapieeffekt, während bei einem anderen Teil unerwünschte Arzneimittelwirkungen auftreten. Diese Variabilität in der Arzneimittelwirkung kann genetisch, aber auch durch Umweltfaktoren (z.B. Nahrung, Begleitmedikation) bedingt sein.

Ziel unserer Arbeitsgruppe ist es, die Ursachen der interindividuellen Unterschiede in der Arzneimittelwirkung besser zu verstehen und damit einen Beitrag zur weiteren Optimierung der Arzneimitteltherapie zu leisten.

Viele Arzneimittel werden im Körper durch verschiedene Transporterproteine (z.B. P-Glykoprotein) durch Zellmembranen transportiert. Daneben spielt der Stoffwechsel eine wichtige Rolle für die Pharmakokinetik und Wirkung von Arzneimitteln. Die Arbeiten am Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie und Klinische Toxikologie konzentrieren sich dabei auf die folgenden Themenkomplexe:

Drug disposition

Zelluläre Aufnahme, Metabolismus
und Export von Arzneistoffen

- Arzneimitteltransporter (OATPs, OCTs, BCRP, P-Glykoprotein, MRPs)
- Arzneimittelmetabolismus im Dünndarm und der Leber
- Pharmakogenomik
- Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)

Folgende Forschungsbereiche sind vorhanden:
- Molekular- und zellbiologische Labors
- Arzneistoffanalytik
- Probandenstation


Forschungsprojekte zur Erfassung und Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS)


AMBORA - Versorgungsforschungsprojekt bei Krebspatienten - gefördert von der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH), Projektnummer: 70112447

Seit Juli 2017 läuft in Zusammenarbeit zwischen der Apotheke des Universitätsklinikums Erlangen (Prof. Frank Dörje) und dem Lehrstuhl für Klinische Pharmakologie und Klinische Toxikologie der FAU Erlangen-Nürnberg in enger Kooperation mit dem CCC-Erlangen-EMN das Versorgungsforschungsprojekt AMBORA (Arzneimitteltherapiesicherheit bei oraler Antitumortherapie) zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit bei Krebspatienten. An 300 Patienten soll untersucht werden, ob und inwiefern bei einer neu begonnenen oralen Tumortherapie durch ein strukturiertes Betreuungskonzept die Patientensicherheit, das Patientenwissen und –befinden verbessert werden kann. Die Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH) fördert das Versorgungsforschungsprojekt für eine bessere Behandlung mit neuen oralen Antitumor-Wirkstoffen (Projektnr. 70112447).

Nähere Informationen zu dem Versorgungsforschungsprojekt entnehmen Sie bitte den Pressemitteilungen:


Beteiligung an einem vom BGM-geförderten Projekt zur Erprobung des bundeseinheitlichen Medikationsplans (www.emedikationsplan.de):

Abschlussbericht